Lenbachhaus München
Luisenstr. 33
80333 München
Tuesday, Wednesday, Friday, Saturday, Sunday
10:00 - 18:00
Thursday
10:00 - 20:00
Bernd-Eichinger-Platz 1
80333 München
Tuesday, Wednesday, Friday, Saturday, Sunday
10:00 - 18:00
Thursday
10:00 - 20:00
Über die Welt hinaus. Der Blaue Reiter
10.03
In the early years of the twentieth century, a circle of artists, women as well as men, came together in Munich. They shared a vision and the resolve to renew art and change society. The exhibition turns the spotlight on their pioneering achievements—from Franz Marc’s symbolic theory of color and Wassily Kandinsky’s abstractions to Alexander Sacharoff’s performative transgressions. A special focus is on the women artists; unusually visible for their time, they played leading roles in the movement. Gabriele Münter’s expressive paintings appear side by side with Elisabeth Epstein’s haunting self-portraits; the cosmopolite Marianne von Werefkin’s dramatic paintings, with Maria Frank-Marc’s enigmatic still lifes and utopian children’s worlds.
Ein Ferngespräch Szenen aus der Weimarer Republik
12.05 - 27.09.2026
The economy is thriving, often on credit; parts of the population sink into poverty, and not only during the hyperinflation period and the Great Recession. Disabled veterans, workingwomen, jobseekers, and street vendors hawking bouquets of violets are everyday sights, giving the lie to the Roaring Twenties. Oskar Maria Graf joins a committee handing out antifascist leaflets, feminists meet in Schwabing, so does the Munich Antiwar Committee, and a local chapter of the revolutionary artists’ association ASSO is cobbling together a magazine. George Grosz illustrates the rise of the Nazis and caricatures the Hitler salute. The exhibition focuses on specific stories and tangible details rather than formulating grand theories about the Weimar period. Its objective is to make contact with the buried potentials of the Weimar Republic—a long-distance call.
Jeppe Hein. Space in Action / Action in Space
22.05 - 30.09.2026
Wir läuten den Sommer mit dem Brunnen von Jeppe Hein ein, der auf dem Vorplatz des Lenbachhauses für Abkühlung sorgt, wenn die Sommer zu heiß werden. Eine Wand aus hochschießendem Wasser versperrt die Propyläen. Erst wenn man sich ganz nah herantraut, fällt sie plötzlich in sich zusammen und gibt den Weg frei, hinein in den Brunnen oder aus dem Brunnen heraus. Kurz danach schließt sich der Raum wieder, durch Wasservorhänge ist er nun von Platz und Straße abgeschirmt.
Wie viele Arbeiten des dänischen Künstlers lädt auch diese das Publikum ein: näher zu treten, die Scheu vor der Kunst zu verlieren, sich zu beteiligen, aktiv zu werden. Ohne aufdringlich zu sein, schafft Hein einen Ort für die Spiellaune der Passant*innen, ihn als Treffpunkt, Spielfeld und Ort des Vergnügens zu nutzen.
Über die Welt hinaus. Der Blaue Reiter
10.03
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts formierte sich in München ein Kreis von Künstlerinnen und Künstlern mit einer Vision. Sie hatten das gemeinsame Ziel, die Kunst zu erneuern und die Gesellschaft zu verändern.
Die Ausstellung rückt ihre wegweisenden Errungenschaften in den Mittelpunkt – von Franz Marcs symbolischer Farbtheorie über Wassily Kandinskys Abstraktionen bis hin zu Alexander Sacharoffs performativen Grenzüberschreitungen. Besonderes Augenmerk gilt den Künstlerinnen, die – für ihre Zeit ungewöhnlich sichtbar – eine zentrale Rolle in der Bewegung spielten. Neben Gabriele Münters expressiver Malerei treten ausdrucksstarke Selbstporträts von Elisabeth Epstein, die dramatischen Gemälde der Kosmopolitin Marianne von Werefkin und Maria Franck-Marcs hintergründige Stillleben und utopische Kinderwelten.
Ein Ferngespräch Szenen aus der Weimarer Republik
12.05 - 27.09.2026
Die Wirtschaft blüht, oft auf Pump, Teile der Bevölkerung verarmen, nicht nur während der Hyperinflation und der Weltwirtschaftskrise. Kriegsversehrte, Arbeiterinnen, Arbeitslose und Veilchenverkäufer prägen die Straßen und konterkarieren die Golden Twenties. Oskar Maria Graf verteilt mit einer Arbeitsgruppe antifaschistische Flugblätter, in Schwabing treffen sich Feminist*innen und das Münchner Antikriegs-Komitee und eine Ortsgruppe der revolutionären Künstler*innen-Vereinigung ASSO bastelt an einer Zeitschrift. George Grosz zeigt den Aufstieg der Nationalsozialisten und karikiert den Hitlergruß. Die Ausstellung konzentriert sich auf konkrete Geschichten und greifbare Details, statt großen Thesen zur Weimarer Zeit zu formulieren. Zu den verschütteten Möglichkeiten der Weimarer Republik soll so ein Kontakt hergestellt werden – ein Ferngespräch.
Jeppe Hein. Space in Action / Action in Space
22.05 - 30.09.2026
Wir läuten den Sommer mit dem Brunnen von Jeppe Hein ein, der auf dem Vorplatz des Lenbachhauses für Abkühlung sorgt, wenn die Sommer zu heiß werden. Eine Wand aus hochschießendem Wasser versperrt die Propyläen. Erst wenn man sich ganz nah herantraut, fällt sie plötzlich in sich zusammen und gibt den Weg frei, hinein in den Brunnen oder aus dem Brunnen heraus. Kurz danach schließt sich der Raum wieder, durch Wasservorhänge ist er nun von Platz und Straße abgeschirmt.
Wie viele Arbeiten des dänischen Künstlers lädt auch diese das Publikum ein: näher zu treten, die Scheu vor der Kunst zu verlieren, sich zu beteiligen, aktiv zu werden. Ohne aufdringlich zu sein, schafft Hein einen Ort für die Spiellaune der Passant*innen, ihn als Treffpunkt, Spielfeld und Ort des Vergnügens zu nutzen.